Die Psychologische Eignungsuntersuchung (PEU) in der Fachklinik
Aukrug hat das Ziel, mittels Informationserhebung, -gewichtung und -integration
Entscheidungshilfen für die Bewilligung berufsfördernder Maßnahmen
im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zur Verfügung zu stellen.
Dabei sollen die Anforderungen primär berufsqualifizierter Maßnahmen
den erforderlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen eines/einer
Versicherten gegenübergestellt werden.
Hierfür werden zum einen Methoden der Anforderungsanalyse und zum anderen
Verfahren der psychologischen Eignungsuntersuchung eingesetzt. Die hieraus
abgeleitete Prognose orientiert sich an Personenmerkmalen, die innerhalb
der Anforderungsanalyse als relevant für die erfolgreiche Bewältigung
der berufsqualifizierenden Maßnahme ermittelt werden. Zu ihnen gehören
vornehmlich Teilaspekte von Intelligenz, schulische Kenntnisse sowie die
Leistungsmotivation. Diese Merkmale gelten als relativ stabil und lassen
sich durch die hier eingesetzten psychologischen Instrumente mit ausreichender
Zuverlässigkeit erfassen. Das innerhalb der PEU eingesetzte Erhebungsinventar
beinhaltet in der Praxis bewährte, wissenschaftlich fundierte und prognostisch
valide Messverfahren in der jeweils aktuellen Auflage.
Die in der Fachklinik Aukrug durchgeführte PEU erfasst ein breites
Spektrum des kognitiven und intellektuellen Leistungsvermögens, aber
auch Rechtschreibkenntnisse und schriftsprachliche Ausdrucksweise, Eignungs-
und Neigungsschwerpunkte sowie die Motivationslage eines/einer Versicherten.
Fachklinik Aukrug der Deutschen Rentenversicherung Nord, 24613 Aukrug-Tönsheide, Tel.: (04873) 90 97-0