Pneumologie & Innere Medizin

In der Pneumologie und Inneren Medizin werden vorwiegend Patienten mit Erkrankungsbildern aus dem Formenkreis der sog. obstruktiven Atemwegserkrankungen wie z.B. Bronchitis, Lungenemphysem oder Asthma bronchiale behandelt. Gemeinsam ist diesen Störungen die Einengung der Atemwege in der Ausatemphase, was zu weiteren chronischen Schäden an der Lunge führen kann. Daneben gehören auch Erkrankungen des Lungenbindegewebes wie z.B. Lungenfibrose, Sarkoidose, Alveolitis sowie chronische Einschränkungen der Atmung und des Gasaustausches (respiratorische und ventilatorische Insuffizienzen) zu unserem Kompetenzgebiet, ebenso wie die Nachbehandlung nach Tumorerkrankungen der Lunge und der Atemwege oder nach schweren Lungenentzündungen.

 

Neben den Atemorganen beschäftigen wir uns aber auch mit vielen weiteren Erkrankungen der inneren Organe, z.B. dem Bluthochdruck, der Zuckerkrankheit und der Herzmuskelschwäche. Über die einzelnen Störungen hinaus ist es uns jedoch ein grundsätzliches Anliegen, jedem Patienten in seiner körperlichen und seelischen Gesamtheit möglichst gerecht zu werden und zu seiner langfristigen Stabilisierung beizutragen.

Ltd. Bereichsarzt

Dr. med. Lorenz Knierer

Im Rahmen der Rehabilitation versuchen wir, unsere Patienten mit ihren Funktions- und Leistungseinschränkungen dort abzuholen, wo sie stehen. Eine fundierte Anamnese sowie körperliche und apparative Untersuchungen bilden die Grundlage, um die Beschwerden unserer Rehabilitanden zu verstehen und ihnen die optimale Therapie zukommen lassen zu können. Ziel ist es, jedem Patienten die bestmögliche Teilhabe an seinem privaten und beruflichen Leben zu ermöglichen. Zentraler Bestandteil der Rehabilitation ist ein am jeweiligen Krankheitsbild und den daraus resultierenden Einschränkungen orientiertes Behandlungsprogramm. 

 

Die Therapieziele werden individuell vereinbart und während des Aufenthaltes ggf. angepasst. Sie orientieren sich neben körperlichen auch an psychosozialen Aspekten, am aktiven Kompetenzerwerb im Umgang mit der Erkrankung und an der sog. Aktivität und Teilhabe, d.h. am Gelingen und an der Bewältigung des beruflichen und privaten Alltagslebens. Die Abstimmung zwischen Patient und dem gesamten therapeutischen Team im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit ist die Grundlage für einen erfolgreichen Rehabilitationsprozess, der wichtige Schritte in eine eigenverantwortliche und auf die individuellen Möglichkeiten ausgerichtete Zukunft ermöglichen soll.